Unsere Immobilienanlagen müssen mehr als nur rentieren. Die uns anvertrauten Gelder investieren wir nach strengen sozialen, ethischen und ökologischen Kriterien.

Schwerpunkte unserer Entwicklungstätigkeit

Ist die angestammte Nutzung eines Areals obsolet geworden, planen wir dessen Umwandlung. Mit Leidenschaft betreiben wir die Erneuerung, Weiterentwicklung und gegebenenfalls Umnutzung und Verdichtung unserer Bestandesliegenschaften sowie Industrie- und Gewerbeareale. Wir entwickeln lebenswerten Wohn- und Arbeitsraum zu fairen Preisen, soweit möglich in Kooperation mit bestehenden und künftigen Nutzergruppen. Wir legen Wert auf einen schonenden Umgang mit Ressourcen und achten auf die Erhaltung der bestehenden Bausubstanz, vielfältige, durchmischte und lebendige Nutzungskonzepte sowie auf eine gute Vernetzung mit dem entsprechenden Quartier und Ort.

Auch bei unseren Neubauprojekten ist uns die kooperative und nutzerorientierte Entwicklung ein zentrales Anliegen. Wir suchen Partnerschaften mit lokalen und engagierten Nutzergruppen, wie selbstverwaltete Genossenschaften, oder Institutionen, wie Gemeinden oder Alterszentren. Selbstverwaltete Miteigentümer und Genossenschaften garantieren die Verankerung eines Projektes und steigern die Identifikation der Bewohnerschaft und den Nutzergruppen. Finden wir keine bereits existierende lokale Interessensgruppe vor, rufen wir projektspezifisch teilgemeinschaftliche Strukturen und Wohnformen ins Leben.

Projektentwicklung

Die Stiftung Abendrot verfügt über eine eigene Immobilienabteilung. Aktuell steuern sieben Mitarbeitende die Eigentümervertretungen der Liegenschaften und entwickeln die hauseigenen Projekte. Dank der Entwicklung von eigenständigen Projekten stellen wir sicher, dass die selbst auferlegten Nachhaltigkeitskriterien auch wirklich umgesetzt werden.

Wir legen Wert auf lebenswerten Städtebau, flexible und langlebige Nutzungsstrukturen sowie gute und zeitgemässe Grundrissgestaltung und Architektur. Bei grösseren und anspruchsvollen Projekten führen wir deshalb regelmässig Architektur-Studienaufträge durch.

Aktuell in der Entwicklung: Bucher-Areal in Burgdorf

Sanierung/Umnutzung des historischen Fabrikbaus und Neubau von Wohnhäusern mit teilgemeinschaftlichen Wohnformen

Weitere Informationen zum Projekt

Das Areal der ehemaligen Wollzwirnerei Bucher AG liegt in der Nähe des Bahnhofs und der Altstadt von Burgdorf. Die Stiftung Abendrot kaufte das Areal, um mittels Teil-Überbauungsordnung das Bucher-Areal gesamtheitlich zu entwickeln und zusätzliche Neubauwohnungen zu schaffen. Die Fabrikgebäude wurden unter Einbezug der bestehenden Mieterschaft denkmalgerecht saniert. Gleichzeitig wurde das auf dem Areal vorhandene Kleinwasserkraftwerk erneuert und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Sheddach installiert. Dadurch kann u.a. die neue Grundwasserwärmepumpe ökologisch sinnvoll betrieben werden.

Im Spätherbst 2020 beginnen die Bauarbeiten an den Neubauten. Der Bezug der Wohnungen und Atelierwohnungen ist bis Ende 2022 geplant. Die Entwicklung der Aussenflächen soll mit Hilfe eines partizipativen Prozesses im Zuge der Erstvermietung finalisiert werden. Ein Areal- und ein Hausverein sollen nach dem Bezug die Gemeinschaftsflächen, den Gemeinschaftsraum und Garten eigenverantwortlich bewirtschaften.

Nach Abschluss der Verdichtung des Areals werden nebst diversen Gewerbebetrieben, der Wohngruppe und neun Lofts rund 24 Familien- und 27 Kleinwohnungen vorhanden sein. Davon bilden neun Einheiten eine teilgemeinschaftliche Wohnform einer sogenannten Clusterwohnung. Im Erdgeschoss des Neubaus werden neun Wohnateliers den «Bucher-Platz» beleben.

Aktuell in Entwicklung: Flumserei in Flums

Umnutzung der ehemaligen Spinnerei in Wohn- und Arbeitsfläche

Weitere Informationen zum Projekt

Auf dem ehemaligen Fabrikareal am Fusse der Flumserberge befinden sich mehrere grösstenteils historische Gebäude, die bereits jetzt teilweise für Gewerbe, Dienstleistung und Events genutzt werden (aktuell ca. 9'500 m2). In diesem Zusammenhang wurde das Label «Flumserei» ins Leben gerufen. Auf dem Areal konnten sich inzwischen Veranstaltungen etablieren, die eine positive Wirkung auf die ganze Region ausstrahlen.

In einem zweiten Schritt erfolgt die Umnutzung der Spinnerei von 1866, des noch leerstehenden historischen Hauptbaus. Dadurch wird Raum für bezahlbares, loftartiges, flexibles sowie teilgemeinschaftliches Wohnen und Arbeiten geschaffen. Entstehen sollen rund 110 bedarfsgerechte und nutzerorientierte Wohnungen, Wohnateliers, Joker- und Gästezimmer sowie zusätzliche Gewerbe- und Atelierräume im Umfang von ca. 2'000 m2. Als Grundlage für die Planung der Umnutzung wird der regionale Bedarf an Wohn- und Arbeitsräumen analysiert und nach lokalen Kooperationspartnern gesucht. Hierfür werden öffentliche Workshops durchgeführt.

Um die aktuellen mit den künftigen Mieterinnen und Mieter untereinander zu vernetzen und ein lebendiges Miteinander zu fördern, wird die Gründung eines Arealvereins angestrebt. Dieser ist zuständig für die Bespielung und Bewirtschaftung der Gemeinschaftsräume sowie die Suche nach Nachmietern. Zusammen mit den Vereinsmitgliedern soll die Nutzung der gemeinschaftlichen Bereiche, wie z.B. Bibliothek, Sauna, Gäste- und Jokerzimmer oder ein Gemeinschaftsgarten, entwickelt werden.

Aktuell in Entwicklung: Webergut in Zollikofen

Umnutzung der leerstehenden Geschäftsliegenschaft in Wohn- und Arbeitsflächen

Weitere Informationen zum Projekt

Mit der Umnutzung der gewaltigen bestehenden Baustruktur wird ein aussergewöhnliches Angebot auf dem Wohnungsmarkt auftauchen. Die zukünftigen Nutzenden werden in die Umnutzung miteinbezogen, da eine Vielzahl von unkonventionellen Wohnformen geplant sein werden: Wohnen und Arbeiten, gegebenenfalls Wohnen mit Selbstausbau-Option oder auch Cluster-Wohnformen. Mit der Vision Webergut soll eine unverwechselbare Identität entstehen und viel gemeinschaftlichen Mehrwert für den Wohn-, Arbeits- und Lebensalltag in Zollikofen geschaffen werden.

Die Stiftung Abendrot hat für die Projektestudie der Umnutzung einen Studienauftrag durchgeführt, den Steib Gmür Geschwentner Kyburz Partner / Architekten & Stadtplaner AG aus Zürich im Frühling 2020 gewonnen haben. Parallel dazu wurde eine sozialräumliche Analyse durchgeführt. Nun gilt es, die Studie mittels partizipativen Workshops zu überprüfen, einen Neubau auf der noch freien Parzelle anzudenken und gemeinsam mit potenziellen Nutzenden die Vision Webergut weiter zu entwickeln. Die ersten Erkenntnisse werden anschliessend in die Bearbeitung des Projektes einfliessen und als Basis für den Auftrag der Teil-Überbauungsordnung (ca. 2021) dienen. Die Umnutzung wird voraussichtlich ab 2022 bis 2024 realisiert.

Nach dem geplanten Umbau und Neubau der etwa 110 Wohnungen und Wohnateliers wird ein Arealverein, zusammengesetzt aus den Bewohnerinnen und Bewohnern des «Webergutes», für unterschiedliche Aufgaben zuständig sein. Der Arealverein kümmert sich um die Bespielung und Bewirtschaftung der Gemeinschaftsräume, Bibliothek, Sauna, Gäste- und Jokerzimmer, des Gemeinschaftsgartens uvm. sowie die Suche nach Nachmietern.

Nachhaltige Immobilien-Entwicklung

Nachhaltigkeit ist zentral für die Stiftung Abendrot und erstreckt sich über energetische Anforderungen und den schonenden Umgang mit Ressourcen hinaus auch auf soziale Kriterien. Dies gilt auch für unsere Immobilienanlagen.

Unsere Nachhaltigkeits-Kriterien im Überblick.

Immobilien-Portfeuille der Stiftung Abendrot

Rund 30% unseres Vorsorgekapitals ist direkt in bestehende oder projektierte Wohn- und Geschäftsliegenschaften in wirtschaftlichen und kulturellen Zentren und Agglomerationen in der Schweiz investiert. Dabei strebt die Stiftung Abendrot über das gesamte Immobilien-Portefeuille einen ausgewogenen Nutzungsmix (Wohnen, Arbeiten, Gewerbe) an. Über das gesamte Portefeuille betrachtet, beträgt der Wohnanteil mindestens 50%. Die Liegenschaften befinden sich mehrheitlich an zentralen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossenen Standorten.

Derzeit umfassen die total 44 im Besitz der Stiftung Abendrot befindlichen Liegenschaften ein Anlagevolumen von rund 650 Mio. Franken. Darüber hinaus sind zahlreiche Neubau-, Sanierungs-, Umnutzungs- und Verdichtungsprojekte in Planung. Um auch im laufenden Betrieb nah an den Nutzenden zu sein, verwalten wir unsere Liegenschaften seit 2015 über unsere Tochterfirma Abendrot Immobilien AG.

Immobilien der Stiftung Abendrot (Schweiz)

Immobilien der Stiftung Abendrot (Projekte in Planung & Bau)

Kontakt

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