Noch ist das Perron Vert eine Baustelle – doch Ende Februar wurde bereits sichtbar, was hier entstehen kann: Beim ersten Siedlungs-Zmorge in der Alten Mosterei trafen sich zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner, um sich kennenzulernen und erste Ideen für das Zusammenleben zu entwickeln.
Das Perron Vert befindet sich in einer entscheidenden Phase. Die erste Bauetappe steht kurz vor der Fertigstellung: Bereits im April 2026 ziehen die ersten Stockwerkeigentümerinnen und Stockwerkeigentümer ein, die ersten Mieterinnen und Mieter folgen ab Mai. Die Vermietung läuft, und das zukünftige Leben im Quartier nimmt Schritt für Schritt Gestalt an.
Ideen für ein lebendiges Zusammenleben
An einem Samstagmorgen Ende Februar wurde die Alte Mosterei erstmals zum Quartier-Treffpunkt: Zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner, Interessierte und Projektbeteiligte kamen zu einem gemeinsamen Siedlungs-Zmorge zusammen. Im Zentrum stand die Frage, wie das Zusammenleben auf dem Perron Vert künftig gestaltet werden kann.
Bei Kaffee, Tee und Gipfeli entstand ein lebendiger Austausch, der die Vielfalt der Vorstellungen sichtbar machte: von sportlichen Aktivitäten über kreative und kulturelle Angebote bis hin zu Nachbarschaftshilfe und geselligen Formaten. Ob Jogginggruppe, Gartenprojekt, Filmabend oder Kaffee-Treff – vieles wurde angedacht, manches wird entstehen, anderes sich weiterentwickeln.
Strukturen, die Gemeinschaft ermöglichen
Gemeinschaft entsteht nicht automatisch. Sie braucht Orte, Zeit und Menschen, die sie tragen. Das Perron Vert schafft dafür gezielt Voraussetzungen: mit gemeinschaftlich nutzbaren Flächen, einem Siedlungsverein und einer professionellen Begleitung im Rahmen eines Siedlungscoachings.
Der Siedlungsverein bildet den organisatorischen Rahmen und versteht sich zugleich als Einladung: Wer sich engagieren möchte, kann mitgestalten und Ideen einbringen. Wer dies nicht möchte, kann einfach das daraus entstehende Angebot nutzen. Viele Teilnehmende haben bereits Interesse bekundet, eigene Ideen weiterzuverfolgen. Erste Initiativen könnten in den kommenden Monaten sichtbar werden.
Das erste Siedlungs-Zmorge war mehr als ein Informationsanlass. Es war ein Auftakt – ein Moment, in dem aus einem Bauprojekt ein sozialer Raum wurde. Das Perron Vert wächst damit nicht nur baulich, sondern vor allem durch die Menschen, die hier künftig wohnen, arbeiten und leben.