Flumserei: Wo aus ehemaligen Werkstätten neue Räume entstehen

Auf der Baustelle der Flumserei wird sichtbar, wie aus den ehemaligen Werkstätten der Spinnerei Schritt für Schritt neue Räume entstehen. Beim Handwerker-Zmittag am 20. August bedankte sich Abendrot bei allen, die mit ihrem Engagement zum Fortschritt des Projekts beitragen.

Grilladen, Salatbuffet und angeregte Gespräche: Der Handwerker-Zmittag in der Flumserei war gut besucht. Zahlreiche Personen aus dem Planungs- und Bauteam, die aktuell auf dem Areal arbeiten oder am Projekt beteiligt sind, nutzten die Gelegenheit zum Austausch abseits des Baustellenalltags.

Abendrot-Projektleiter Roland Tuchschmid begrüsste die Gäste und bedankte sich für ihren Einsatz. Gleichzeitig gab er einen Einblick in den aktuellen Stand des Projekts: Die Sanierung und der Umbau der Gewerberäume in der Werkgasse kommen planmässig voran. Die neuen Räume in den Werkstätten und im Turbinenhaus werden ab Anfang 2027 bezugsbereit sein.

 

Alte Werkstätten, neue Möglichkeiten

Ein anschliessender Rundgang über die Baustelle machte eindrücklich erlebbar, welches Potenzial in den Räumen an der Werkgasse steckt. Wo früher Schlosserei, Schreinerei und Turbinen für die Stromproduktion untergebracht waren, entstehen heute vielseitig nutzbare Gewerberäume. Auch wenn der Ausbau noch nicht abgeschlossen ist, lässt sich die besondere Atmosphäre bereits erahnen: hohe, charaktervolle Räume mit industrieller Geschichte und viel Spielraum für neue Ideen.

Beim Umbau setzt Abendrot auch auf ReUse: Damit werden bestehende Bauteile, die anderswo nicht mehr benötigt werden, weiterverwendet. Dazu gehören beispielsweise Fenster aus dem Hauptgebäude, eine zweistöckige Metalltreppe, Holzböden und zahlreiche Heizkörper. So werden wertvolle Ressourcen geschont und der ökologische Fussabdruck des Umbaus reduziert.

Jetzt suchen die Räume ihre künftigen Nutzerinnen und Nutzer. Es stehen verschiedene attraktive Flächen zur Verfügung. Sie eignen sich beispielsweise für Ateliers, gestaltendes Handwerk, Galerien, Angebote rund um Gesundheit und Wohlbefinden oder Büros – und damit für Nutzungen, die zur kreativen und vielfältigen Ausstrahlung der Flumserei passen.

 

Auch im Hauptgebäude geht es voran

Während die Gewerberäume in der Werkgasse bereits Gestalt annehmen, laufen im Hauptgebäude der ehemaligen Spinnerei die Vorbereitungen für den nächsten grossen Schritt. Der Umbau soll im Januar 2027 starten. Geplant sind über 100 Wohnungen sowie zusätzliche Gewerbeflächen, die voraussichtlich im Frühjahr 2029 bezugsbereit sein werden. Bereits heute laufen die Vorbereitungen im Gebäude. Ein Schwerpunkt liegt auf den Böden: Ersetzt werden Bretter und teilweise auch Balken, die durch den jahrzehntelangen Spinnereibetrieb beschädigt wurden.

Derzeit präsentieren sich die Räume deshalb noch weitgehend offen und unverstellt. Die grosszügigen Dimensionen und die Spuren der industriellen Vergangenheit lassen bereits erahnen, dass hier etwas Besonderes entsteht. Visualisierungen geben schon heute einen Vorgeschmack darauf, wie die künftigen Wohnungen in diesem historischen Gebäude aussehen werden. Fest steht aber schon heute: Die Flumserei wird ihren industriellen Charakter nicht verlieren – sondern ihn mit neuem Leben füllen. Die Flumserei entwickelt sich damit Schritt für Schritt von einem ehemaligen Industrieareal zu einem vielfältigen Ort zum Arbeiten, Wohnen und Leben.


Projektleitung Abendrot: Roland Tuchschmid

 

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Abendrot-Projektleiter Roland Tuchschmid begrüsste die Gäste beim Handwerker-Zmittag

Blick auf die Werkgasse mit dem Turbinenhaus rechts und den Werkstätten links

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