Bauabschluss in Gelterkinden: Ein Dankeschön an die Mieterschaft

Nach rund zwei Jahren Planung und Bauzeit ist die Sanierung des Abendrot-Areals am Bahnhof in Gelterkinden abgeschlossen. Dieses wichtige Etappenziel wurde am 25. Juni gemeinsam mit den Mieterinnen und Mietern, dem Planungsteam sowie Vertreterinnen und Vertretern von Abendrot gefeiert.

 

Rund 25 Personen folgten der Einladung zum Grill-Zmittag auf dem Areal. Trotz hochsommerlicher Temperaturen liess es sich unter dem gedeckten Vorplatz gut aushalten. Bei feinen Grilladen und einem abwechslungsreichen Salatbuffet bot sich die Gelegenheit, auf die vergangenen Monate zurückzublicken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Anlass war bewusst als Dankeschön an die Mieterschaft gedacht, die während der Bauarbeiten zahlreiche Einschränkungen mitgetragen hatte.

In einer kurzen Ansprache erläuterte Caroline Wienke, Projektleiterin bei Abendrot, die wichtigsten Herausforderungen der Sanierung. Im Zentrum standen die energetische Sanierung der markanten Shedhallendächer, der Einbau einer Photovoltaikanlage, der Ersatz der fossilen Heizung durch eine neue Holzschnitzelheizung sowie der Einbau eines Lifts im Haupthaus. Die Umsetzung dieser Massnahmen war technisch anspruchsvoll und erforderte eine sorgfältige Abstimmung mit den laufenden Nutzungen auf dem Areal. Die Sanierung verbessert nicht nur die Energieeffizienz und den Komfort, sondern trägt auch zur langfristigen Sicherung des historischen Gewerbeareals bei.

Das Areal am Bahnhof hat für Gelterkinden eine besondere Bedeutung. Die ehemalige Industrieanlage wurde in den vergangenen Jahrzehnten schrittweise zu einem vielfältig genutzten Ort für Gewerbe, Dienstleistungen und soziale Angebote weiterentwickelt. Heute finden sich hier unter anderem Werkstätten, Büros, eine Bibliothek mit Ludothek, ein Fitness-Studio sowie weitere Nutzungen, die das Areal zu einem lebendigen Treffpunkt machen.

Beim gemeinsamen Mittagessen standen denn auch weniger die Gebäude als vielmehr die Menschen im Mittelpunkt. Mieterinnen und Mieter, Planende und Eigentümerschaft nutzten die Gelegenheit für einen angeregten Austausch. So wurde der Bauabschluss nicht nur zum Ende eines anspruchsvollen Projekts, sondern auch zu einem sichtbaren Zeichen dafür, dass nachhaltige Entwicklung dann besonders gelingt, wenn sie gemeinsam getragen wird.

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