Welche Anlagepolitik verfolgt Abendrot?Die Stiftung Abendrot verfolgt eine konservative Anlagepolitik. Die Anlagestrategie zieht Anlagen in eigenen Liegenschaften, in Hypotheken und in Obligationen im beträchtlichen Ausmass vor. In allen drei Bereichen können keine durchschnittlichen Renditen erzielt werden. So sind wir bei den Hypothekardarlehen von der aktuellen Entwicklung der Hypothekarzinse abhängig. Sie sind bekanntlich tief. Die in den Jahren 2000 bis 2002 eingetretenen Kursverluste an den Aktienmärkten gingen auch an der Stiftung Abendrot nicht spurlos vorbei. Die Kursverluste konnten jedoch in den Folgejahren wieder wettgemacht werden. Aus der sehr guten Aktienperformance 2005 und 2006 konnten die notwendigen technischen Rückstellungen vollkommen finanziert werden und die Wertschwankungsreserven weiter aufgebaut werden. Ende 2008 befand sich die Stiftung Abendrot in einer leichten Unterdeckung (Deckungsgrad 97%). Bereits im Juni 2009 betrug der Deckungsgrad wieder 100%. Am 31.12.2009 lag der Deckungsgrad bei 105,1%. Auf die gesamten Anlagen erzielte die Stiftung 2009 eine effektive Performance von 10,1%.
Nachfolgend die Entwicklung der Rendite: 
Bei der Berechnung der direkten Rendite gilt folgendes zu beachten: Zur Berechnung werden lediglich die effektiv erzielten Erträge berücksichtigt wie z.B. die Dividenden bei Aktien, die Zinserträge bei Obligationen und den Darlehen sowie den Hypotheken oder den Nettomietertrag aus den Liegenschaften. Der Kursgewinn/Verlust der Wertpapiere wird direkt auf ein Kursschwankungskonto gebucht und wird nicht in der direkten Renditeberechnung eingerechnet.
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