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«La Couronne d'Or» in Leymen, Gut essen, gut trinken
Wichtiges in Kürze - Anlageobjekt: Gasthof «La Couronne d’Or» in Leymen (Frankreich)
- Anlageform: Hypothek
- Investiertes Kapital: 1,2 Mio. Franken
- Rendite: aktueller Zinssatz für Liegenschaften im Ausland gemäss Kantonalbank Basel-Stadt
- Anlagedauer: unbestimmt
Rund 20 Prozent des Abendrot-Alterskapitals sind in Hypotheken angelegt, in Ein- und Mehrfamilienhäusern, fast ausschliesslich in der Schweiz. eine Hypothek jedoch ging ins Ausland: ins Gasthaus «La Couronne d’Or» im französischen Leymen. Die «Krone» in Leymen ist in Basel und Umgebung vielen ein Begriff. Eine halbe Stunde Tramfahrt von Basel entfernt, zwischen Baselbieter und Solothurner Boden in Frankreich gelegen, steht das 200 Jahre alte Gasthaus «La Couronne d’Or», kurz «Krone» genannt, im elsässischen Leymen. Dass sie nicht mehr leersteht und weiter vor sich hindöst, verdankt die frühere Poststation dem Wirt Urs Rusterholtz und dem Koch Bernhard Weber. Nachdem die beiden Basler während elf Jahren mit Erfolg «Das goldene Fass» im Kleinbasel betrieben hatten (und in fast allen Gastronomieführern über den Klee gelobt wurden) und nachdem einige ihrer ehemaligen Mitarbeiter ebenfalls mit Erfolg eigene Gasthäuser eröffnet hatten, wurden ihnen die Platzverhältnisse in der ehemaligen Quartierbeiz zu eng. Stilvolle Renovation Die «Krone» in Leymen, die während zwanzig Jahren geschlossen war, bot sich als ideales Objekt an. Viel Platz, eine kleine Terrasse vorne und eine grosse hinten, ein respektabler Garten – und nicht zuletzt ein wunderschöner grosser Saal, der um die Jahrhundertwende vergrössert und im Jugendstil dekoriert wurde. Mit der Architektin Marina Gerber renovierten die neuen Besitzer die Liegenschaft sanft und stilvoll, so dass der ursprüngliche Charakter erhalten werden konnte. Die Küche wurde modernisiert, die sanitären Installationen erneuert und mit der neuen Heizung dem Energiesparen und den ökologischen Erfordernissen Rechnung getragen. Einen Teil der finanziellen Mittel stellte die Stiftung Abendrot, der die beiden Wirte mit ihrem Personal bis zu ihrem Auszug ins benachbarte Ausland angeschlossen waren, in Form einer Hypothek in der Höhe von 1,2 Millionen Franken zur Verfügung. Und weil das Haus jenseits der Grenze steht, ist die Hypothek um 1/2% Auslandzuschlag höher als jene, die Abendrot in der Schweiz vergibt. Gerne hätte Urs Rusterholtz die Abendrot-Hypothek durch eine günstigere französische Hypothek abgelöst, doch hatte er bei den Banken kein Glück. «Die Verantwortlichen sitzen in Strassburg oder Colmar. Von dort aus können sie es sich einfach nicht vorstellen, dass in einem Dorf wie Leymen eine solche Gaststätte funktionieren kann», sagt Rusterholtz. Interessante Karte – wohlige Atmosphäre Und sie funktioniert. Wer nicht anrennen will, tut gut daran zu reservieren. Denn die phantasievolle Karte mit den guten Grundprodukten (vor allem aus der Umgebung), das gute Preis-Leistungs-Verhältnis, das angenehm durchmischte Publikum, die wohlige Atmosphäre, die attraktive französische Weinkarte (unverzollt) sowie der charmante elsässische Service haben nach wie vor Konjunktur.
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