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updated: 02 09 11
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Neu: zwei Altstadthäuser

Seit Anfang Juni dieses Jahres sind die beiden Liegenschaften Spalenvorstadt 5 und 7 im Besitz der Stiftung Abendrot. Zuvor waren die Häuser Eigentum der Pensionskasse Novartis.

Die Baustruktur der beiden Altstadthäuser an der Spalenvorstadt 5 und 7 reicht teilweise bis ins 13.Jahrhundert. Zahlreiche Bodenfunde, darunter Eisennägel und Keramikscherben, lassen vermuten, dass die Häuser einst zum Kloster Gnadental des Barfüsserordens gehörten. Haus Nummer 5, die «Schwarze Kanne», wurde seit dem 16.Jahrhundert als Wirtshaus und zuletzt noch als Hotel betrieben. Haus Nummer 7, «zur Stadt Mühlhausen», diente zeitweise als Nebenhaus der «Schwarzen Kanne». Im 19.Jahrhundert erhielt das Haus Nummer 7 einen zusätzlichen Hofbau. In dieser Zeit wurde es von einem Tuchscherer bewohnt und später zur Bäckerei umgebaut.

In den Sechzigerjahren erwarb die Pensionskasse von Ciba-Geigy die beiden Liegenschaften. In enger Zusammenarbeit mit der Basler Denkmalpflege und der Stadtbildkommission wurden die Liegenschaften Ende Achtzigerjahre sorgfältig renoviert. Für den aus Sicht der Denkmalpflege vorbildlich geglückten Umbau waren die beiden Basler Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron verantwortlich. Die Kosten der Sanierung beliefen sich auf rund vier Millionen Franken. Heute beherbergen die Altstadthäuser zwei Ladengeschäfte, darunter das Goldschmiedgeschäft Frösch, ein Büro und neun Wohnungen verschiedener Grösse, die allesamt vermietet sind.

Die Fusion von Ciba-Geigy und Sandoz zu Novartis brachte eine Konzentration der Pensionskassen bzw. eine Bereinigung des Immobilienportefeuilles mit sich: Kleinere Liegenschaften brachten - gemessen an der Grösse der Novartis-Pensionskasse - einen zu grossen Verwaltungsaufwand mit sich. Als Folge davon wurden die Liegenschaften Spalenvorstadt 5 und 7 zum Verkauf angeboten. Für die Stiftung Abendrot ergab sich dadurch die Chance, die beiden wertvollen, sorgfältig renovierten Häuser ende Juni zu einem guten Preis zu erwerben.

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