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AnlageevaluationDie ethisch-ökologische Anlagepolitik der Stiftung Abendrot basiert, seit sie 1985 operativ tätig wurde, auf den drei Stichworten Gesundheit, Umwelt, Gerechtigkeit. Nicht nur Bonität und Rentabilität stehen also im Vordergrund, vielmehr muss jede Anlage gesellschaftlichen und ökologischen Kriterien genügen.
Die Stiftung Abendrot investiert ausschliesslich in Firmen, welche nach einer unabhängigen Umwelt- und Sozialanalyse zu den Besten ihrer Branche gehören, und kritische Branchen ausschliesst. In folgenden Gebieten dürfen keine Anlagen getätigt werden: - Waffen- und Kriegsindustrie
- Atomindustrie
- Industrien und Betriebe, die gegen Humanität, Natur-, Tier- und Umweltschutz verstossen
- Institutionen und Unternehmen, die Regierungen, staatliche oder halbstaatliche Organisationen faschistischer Länder unterstützen
Für die Aktienanlagen sind mit der Bank Sarasin & Cie., Basel, und der Bank Vontobel, Zürich, Verwaltungsverträge abgeschlossen worden. Im Rahmen eines definierten Universums umfasst das Portefeuille zwischen je vierzig bis sechzig Titel an in- und ausländischen Firmen. Zulässige Anlagen sind Aktien und aktienähnliche Beteiligungspapiere von Unternehmen sowie Wandel- und Optionsanleihen. Derivative Instrumente dürfen nur zur Kurs- und Währungsabsicherung verwendet werden.
Als Benchmark für die Zusammensetzung des Portfolios sowie für die Messung der Rendite gilt seit dem 1. Januar 2007 für Aktien Schweiz zu 25 Prozent der SMI (grosse Unternehmen) und zu 75 Prozent der SPI extra (kleine und Mittlere Unternehmen). Für Auslandaktien gilt als Benchmark unverändert zu 50 Prozent der MSCI Europe ex Schweiz und zu 50 Prozent der MSCI Welt ex Europa, was zu einer Übergewichtung der europäischen Titel führt.
Die Evaluation der Aktientitel erfolgt bei der Bank Sarasin über ein Unternehmens-Rating (Nachhaltigkeit des Unternehmens innerhalb der Branche) und ein Branchen-Rating (Nachhaltigkeit der Produkte und Dienstleistungen). Bei der Bank Vontobel erfolgt die Evaluation in Zusammenarbeit mit der unabhängigen Ratingagentur INrate mittels dem innovativen «Best in Service»-Ansatz. Selbstverständlich bewerten beide Banken auch die Bonität, die Ertragschancen der Unternehmen und das Potential jedes einzelnen Titels.
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