Duchzogene HalbjahresbilanzPensionskassen weisen für das 1. Halbjahr 2010 unterschiedliche Erträge aus. Negativ zu Buche schlagen nach wie vor die schwankenden Aktienkurse. Das Erstarken des Schweizerfrankens (vor allem in Verhältnis zum Euro) führt zudem zu Währungsverlusten bei der Umrechnung dieser Fremdwährungsanlagen in Schweizerfranken. Pensionskassen mit hohen Aktien- oder Euroanlagen erleiden deshalb Verluste. Verschiedene Kassen weisen per 30. Juni 2010 gar Minusrenditen aus. Die Stiftung Abendrot erzielte per Ende Juni 2010 eine Performance von 0,64%. Dies ist zwar nicht ausreichend, um die notwendigen Zinsgutschriften auf den Alterskonten und den Deckungskapitalien vorzunehmen, doch ist das Ergebnis immer noch besser als bei einer grossen Zahl anderer Pensionskassen. Der Deckungsgrad hat sich von 105,1% per 31.12.2009 leicht verringert und lag am 30.6.2010 bei 104,9%. 25.08.2010 Abschluss 20092009 erzielte die Stiftung Abendrot auf ihrem Vermögen eine Performance von 10,1%. Der Deckungsgrad liegt per 31.12.2009 bei 105,1%. 31.05.2010 Volksabstimmung vom 7. März 2010: Rentenumwandlungssatz 6.8%Die Gesetzesrevision des BVG mit einer Senkung des Rentenumwandlungssatzes von 6.8 auf 6.4% ist in der Abstimmung vom 7. März 2010 deutlich abgelehnt worden. Im Rahmen der 2005 in Kraft getretenen 1. BVG-Revision hat das Parlament eine stufenweise Herabsetzung des Rentenumwandlungssatzes von 7,20% auf 6,80% beschlossen. Wer 2010 pensioniert wird, hat einen Rentenumwandlungssatz von 6,95% (Frauen) oder 7,00% (Männer). 100'000 Franken Altersguthaben im Zeitpunkt der Pensionierung ergeben somit eine Altersrente von 6'950 resp. 7'000 Franken. 2014 wird dann der Rentenumwandlungssatz einheitlich 6,80% betragen. Eine weitere Absenkung von 6,80% auf 6,40% ist nun verworfen worden. Was bedeutet dies für die Stiftung Abendrot? Die Stiftung Abendrot wendet seit 1985 den gesetzlichen Rentenumwandlungssatz an. Dieser Umwandlungssatz wird für das obligatorische wie auch das überobligatorische Altersguthaben angewendet.
Zahlreiche Pensionskassen unterscheiden jedoch zwischen diesen beiden Teilen des Altersguthabens und wenden den gesetzlichen Rentenumwandlungssatz nur auf dem obligatorischen Altersguthaben an. Für den überobligatorischen Teil rechnen sie jedoch mit einem tieferen Rentenumwandlungssatz, was im Resultat gesamthaft zu tieferen Renten führt.
Die Stiftung Abendrot wird auch weiterhin einen einheitlichen Rentenumwandlungssatz anwenden. Somit werden entsprechend dem Pensionierungsjahr und gestützt auf die gesetzlichen Grundlagen für das gesamte Altersguthaben folgende Rentenumwandlungssätze angewendet: | Frauen (Pensionierungsalter 64) | Jahrgang 1946 | (2010) 6,95% | | Jahrgang 1947 | (2011) 6,90% | | Jahrgang 1948 | (2012) 6,85% | | Ab Jahrgang 1949 | (2013) 6,80% | | | | | Männer (Pensionierungsalter 65) | Jahrgang 1945 | (2010) 7,00% | | Jahrgang 1946 | (2011) 6,95% | | Jahrgang 1947 | (2012) 6,90% | | Jahrgang 1948 | (2013) 6,85% | | Ab Jahrgang 1949 | (2014) 6,80% |
Voraussetzung ist, dass die notwendigen Erträge auf der Anlageseite realisiert werden können. Das war 2009 der Fall, nicht jedoch 2008. Der Stiftungsrat verfolgt die Entwicklung aufmerksam. 08.03.2010
Lagerplatz-Areal in WinterthurDie Stiftung Abendrot hat per 1.1.09 das 4.6 ha grosse Lagerplatz-Areal von Sulzer gekauft, auf dem rund 100 Betrieb mit gegen 400 Mitarbeitern angesiedelt sind. Ein kleiner Film (11 Minuten) stellt das Areal und die Zukunftswerkstatt vor, an der anfangs September Betroffene über die künftige Entwicklung des Areals diskutierten. Film «nevergiveupdreaming» 30.8.2009 Abendrot im grünen BereichPer Ende 2008 wies die Stiftung Abendrot eine leichte Unterdeckung auf (Deckungsgrad 97%). Bereits im Juni 2009 war der Deckungsgrad wieder auf 100,4% gestiegen. Ende 2009 beträgt der Deckungsgrad 105,1%. 31.05.2010 Abendrot-Dienstleistungen topp!
Die SonntagsZeitung hat in ihrer Ausgabe vom 14. Juni 2009 ihren diesjährigen Pensionskassenvergleich veröffentlicht. Die Stiftung Abendrot hat sich - wie verschiedene andere autonome Sammeleinrichtungen - an diesem Vergleich nicht mehr beteiligt, da in der Vergangenheit verschiedene Ungereimtheiten im Vergleich bemängelt werden mussten. Die SonntagsZeitung hat aufgrund eigener Recherchen und im Wesentlichen gestützt auf die transparenten Angaben auf dieser Homepage und mit einer verdeckten Offertanfrage Abendrot in den Vergleich einbezogen. Mit einem sehr erfreulichen Resultat: Abendrot steht an erster Stelle der autonomen Vorsorgeeinrichtungen bezüglich Dienstleistungsqualität und Transparenz! 22.06.2009
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